Der Titel, der mir als Hörbuch gerade auf den Ohren liegt und durch den Kopf geht, ist eine Empfehlung wert. Er klingt groß und er klingt utopisch, ist aber leider sehr real „Die Herrschaftsformel„. Vermutet hat man es schon immer und es überrascht auch niemanden, dass man von zum Beispiel …

ging ich an dem Schaufenster eines Optiker vorbei und es sprang mich dabei ein Werbeschild an:

Computersehtest!

Also mit meinem Tablet könnte ich dann da auch hin gehen?

Die Zeit der langen Abende naht und unter einem Baum oder in einem Café in der Stadt zu sitzen und zu lesen ist eine sehr angenhme Vorstellung.
Wer gern mal etwas Fiktion liest, die nicht nur Fiktion ist, sondern von einem bestehenden Ist ausgeht und dies weiterdenkt, der ist mit dem Titel“ Die 33 Hochzeit der Donia Nour“ gut bedient.

Ägypten im Jahr 2048: Religiöse Fanatiker regieren ein gehirngewaschenes Volk. Im totalitären Honigland der Islamisten besteht Gebetszwang; Kameras in der Wohnung überwachen die Verbeugungen, melden sie dem „Erlösungsministerium“. Wer über Plan betet, erhält einen Paradies-Gutschein. Bei Nachlässigkeit droht die Behörde. Grundsatz all der von oben verordneten Seligkeit: „Jeder Ägypter hat ein Recht darauf, in den Himmel zu kommen. Es ist Pflicht der Regierung, die Erfüllung dieses Rechts sicherzustellen.“

Nun gut, die Herrschaft der Muslimbrüder ist seit einem halben Jahr vorüber. Das Szenario stammt aus einem Roman, Islamisten-Science-Fiction. Frauen tragen in diesem Zukunftsstaat am Nil ein gebetsförderndes Kopftuch mit Dolce und Gabbana-Logo, Männer laufen in „heiligen Pantoffeln“, die bei jedem Tritt „Allah, Allah“!“ krächzen, der Roboterstaubsauger zitiert schnaubend den Koran. Christen haben nichts zu melden. Auf den Straßen sieht die Romanheldin Donia Nour knallgrüne Autos mit der Aufschrift „MusliClean“. …. Quelle: Süddeeutsche Zeitung.

Das sollte man lesen, dass sollte man wissen: TTIP – LEAKS.  Ein Beitrag auf Phoenix führt in die Thematik ein. Es wird über unsere Zukunft verhandelt und wir dürfen es nicht wissen/lesen –  da stimmt doch was nicht. (Greenpeace zu den Veröffentlichungen von TTIP-Verhandlungen auf der „re:publica“ am 02.05.2016)

Ich bin kein Anwender dieser Kapseln, zugegeben trinke ich ihn manchmal gern und bin damit Nutz(Ge)nießer. Die damit einhergehende Verschwendung empfinde ich zumindest als unangenehm. Es gibt aber durchaus Wege, dieser bequemen Verschwendung entgegen zu wirken. Man kann statt der Wegwerfaluminiumkapseln  (8 Milliarden Kaffeekapseln aus 7800 Tonnen Aluminium) dauerhafte Kapseln …