Sommerluft

Bie diesem Wetter ist es ein Vorzug mit der VESPA zu fahren. Ganz anders ist der Kontakt zu Umwelt, wenn man mit dem Roller die Landstrasse  entlang surfen kann und das warme Wetter und die Simmung mit bekommt.
Sitzt man im Auto doch relativ abgeschlossen, so ist man auf der VESPA „dabei“.Gestern kam ich aus der Bahn uns bestieg den Roller, kaum aus der VorStadt raus, beginnt die Landstrasse und dann noch einmal abgebogen, beginnt die richtige Landstrasse.

Dort ist es in der Regel ruhig,  so ruhig, dass man den Blick etwas schweifen lassen kann und die Landschaft geniessen. Die Bäume werden zunehmend grün und die Luft, die Luft die riecht so … .

Sie stinkt! sie stinkt erbärmlich! Der Bauer mit seinem großen Güllewagen, den ich vorher noch gesehen hatte, war auf dem Rückweg und hatte seine Fracht ausgeladen. Breitflächig hatte er seinen Naturdünger auf dem Acker verteilt und eine aromareiche Wolke geschaffen. Ach, was war ich dieser Natur nahe.
Wenn es nur nicht so gestunken hatte, dazu der warme Frühlingswind, der einen optimale Verteilung auch in den letzten Winkel vornahm.

Anm.: bei meinen Eltern auf dem Dorf, wurde das Gülle fahren auch als „Adel fahren“ bezeichnet.
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