Excire – die Tage zwei und drei

nachdem ich nun ein paar Tage mit Excire probieren konnte und zudem gutes Fotolicht herrschte, in ich um ein paar Erfahrungen reicher geworden.

Der Gesamteindruck ist kein anderer geworden, ein paar Details sind dazu gekommen. Wenn die Sonne lacht und klare Strukturen und Details nach Ablichtung rufen, komme ich dem gern nach.
Nur hat man dann einen weiteren Arbeitsschritt, den es in Lightroom einzubauen gilt. Nach der Sichtung und dem unvermeidlichen Aus-X-en der lauen Bilder, sollte zweckmäßigerweise die Aufnahme in Excire kommen.
Excire nimmt die neuen Foto aus (neuen) Ordnern via Indexierung in den Katalog auf, sie sollten also erstmal in einem Ordner “neue Foto” indiziert werden um danach auf die Kontextordner verteilt zu werden.
Danach ist es dann wirklich auch zielführend, mit Beispielbildern nach verwandten Bildern zu suchen.

Woran man sich gewöhnen muss, ist das Excire über Lightroom initiert wird und sein Datenbank lädt, Indexe aufbaut, reindiziert etc. und dies eine Weile dauert. Man kann also nicht direkt los legen, sondern muss warten, bis nach Lightroom auch Excire bereit ist. Das stellt kein Problem dar, ist nur im Arbeiten eine kleine Umstellung und auch nur beim Start der Anwendung(en).

Die Suche mit Stichworten brachte dann doch manchmal ein Grinsen in mein Gesicht. Das aber liegt in der Natur der Sache und ich möchte nicht in der Haut der Entwickler stecken und die wichtigen Stichworte finden und definieren müssen. Alle (vorerst 100?) bin ich auch nicht durchgegangen. Grundsätzlich ist die Aufgabe gut gelöst.

Hier nun meine Favoriten, was die Stichworte (nur eine Auswahl) angeht:

  • Hund:   30% Hund, 17% Katze, 4% Kanaldeckel, 49% Pferd
  • Pferde:  100% Pferde
  • Schaf:  75% Schaf,  25% Rind
  • Skulptur: 100%
  • Statue: identische Fundmenge wie Skulptur
  • Sprengstoff: ein Lagerfeuer wurde gefunden
  • Maschinerie: kein Treffer, obwohl genügend Maschinen vorhanden gewesen wären
  • Wasserfall: mangels Masse konnte nur ähnliche Muster gefunden werden.
  • Maschinerie: da hätte eine Menge gefunden werden können – wurde aber nicht

Als gern genutztes Tool hat sich Excire bei mir schon etabliert. An den Suchbegriffen wird noch gearbeitet werden, nehme ich an und die freie Eingabe von Suchmasken wird womöglich kommen, was meine Hoffnung ist. Was mir noch nicht ganz klar im Zusammenspiel ist, es arbeiten zwei Datenbanken (per Frontend) zusammen und manchmal scheint mir, dass deren Harmonie nicht ganz hergestellt ist. Nur kann ich nicht sagen, wer mir gerade die falsche Antwort liefert. Ist die Datenbank von Lightroom oder die von Excire, die mit alten Bildern operieren.
Es kam manchmal vor, aber es kam eben vor, dass Excire mit einem Bild suchte, das ich schon bearbeitet hatte. Entweder war der Pointer nicht oder nicht mehr auf dem richtigen Datensatz. Was immer half, war der Neustart von Lightroom. Danach waren sie in jedem Fall synchron und das gezeigt Bild auch das dann via Excire gesuchte. So blieb es dann auch für die folgende Zeit, die ich mit beiden arbeitete.
Unter Strich also kann ich sagen, meine Erwartungen wurden erfüllt und Excire hat seinen Platz bei mir gefunden.

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